Im Leistungssport geht es immer darum, sportartspezifische Fertigkeiten zu erlernen und diese zu optimieren. Als Faustregel gilt, dass jeder Athlet mindestens 80 % in seiner Sportart trainieren sollte und als sportartspezifische Maßnahme 20 % Athletik. Die Rumpfmuskulatur spielt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle. Komplexe Kraftleistungen entstehen im Kraftzentrum (Core) und werden an die Extremitäten weitergegeben.

 

Ein Athletiktrainer analysiert die Bewegungen und daraus resultierende Belastungen, um dann gezielte Ableitungen für das Functional Training zu treffen. Hingegen ist die Aufgabe eines Leistungssport Body-Trainers, die physiologischen Grundlagen der Muskelaufbauprozesse auf die jeweilig ausgeübte Wettkampfsportart anzupassen. Organisationsformen des Krafttrainings wie Stations-, Kreis-, Ganzkörper- und Split-Training sowie Intensitätstechniken und spezielle Trainingsmethoden kommen hier zum Einsatz. Je nach Zielsetzung des Athleten können Trainingssysteme wie z.B. PITT-Force, German-Volume-Training bis hin zu Okklusionstraining in die Reizkonfiguration der Muskulatur für die Trainingsplanung unter Berücksichtigung von Wettkampfperiodisierung mit einbezogen werden.