Wer kennt das nicht?

Heutzutage sind wir immer höheren psychischen und physischen Anforderungen in Privat- und Berufsleben ausgesetzt. Kommen Sorgen, Stress und Ängste hinzu, können Schlafstörungen, typische Rücken- und Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und sogar bereits morgendliche Erschöpfungszustände resultieren. Oftmals bleibt kaum Zeit zum Abschalten und Wiederauftanken neuer Energie, um den Alltag zu bewältigen, so dass Geist und Körper ständig unter Spannung stehen. Hält dieser Zustand über eine längere Zeit an, können sich daraus ernst zu nehmende psychische Erkrankungen wie Depressionen/Burnout, aber auch körperliche Leiden, wie z. B. Herz-/Kreislauf- oder Magen- und Darmbeschwerden, entwickeln.

Um diesen K(r)ampf zu beenden können uns Entspannungsmethoden helfen. Eine leicht zu erlernende, bewährte und effektive ist die der Progressiven Muskelentspannung. Hierbei werden nacheinander einzelne Muskelgruppen kurz angespannt und dann wieder gelockert, wobei ganz bewusst auf die unterschiedlichen Gefühle beim An- und Entspannen geachtet wird. Dies führt nicht nur zu einer Entspannung der Muskulatur, sondern auch zu einer ganzheitlichen Entspannung, die das gedankliche Abschalten erleichtert, Gelassenheit und neue Kraft schenkt. Nebenbei wird die Körperwahrnehmung trainiert, so dass unnötige Anspannung im Alltag schneller bemerkt und abgebaut werden kann.
 

Durch regelmäßiges Üben kann man lernen:

  • ein angenehmes Gefühl der Entspannung im Körper zu erzeugen
  • die Aufmerksamkeit zu schärfen, in welchen Alltagssituationen man angespannt ist
  • Entspannung gezielt einzusetzen, z. B. zur Linderung von Spannungsschmerzen und Schlafstörungen
  • aktiv selbst etwas für sich zu tun, das gut tut.