Mit der motorischen Fähigkeit Ausdauer soll eine gegebene Belastung über einen möglichst langen Zeitraum aufrechterhalten werden ohne körperlich und geistig zu ermüden und möglichst schnell wieder zu regenerieren. Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist von mehreren Einflussfaktoren (genetische Veranlagung, Geschlecht, Lebensalter, Anteil eingesetzter Muskulatur, Körpergewicht) auf die maximale Sauerstoffaufnahme abhängig. Entscheidend für die Zunahme der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) sind ein Ansteigen der muskulären Sauerstoffverwertung und eine Erhöhung der Sauerstofftransportfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Die Herzfrequenz ist hierbei das wichtigste Steuerinstrument, aus der Rückschlüsse auf die Inanspruchnahme der VO2max gezogen werden können. Ausdauertests wie der Cooper-Test, BAL (Bundesausschuss für Leistungssport) Vita-Maxima- und Laktat-Test sind die wichtigsten Bestandteile der Leistungsdiagnostik. Durch Dokumentation können über Re-Tests Leistungsentwicklungen aufgezeigt und Trainingssteuerung betrieben werden.

Im Ausdauersport werden drei Trainingsbereiche für eine effektive Entwicklung der Ausdauerleistungsfähigkeit unterschieden: 1. das REKOM-Training, 2. das GA1-Training und 3. das GA2-Training. Für den Aufbau einer soliden Grundlagenausdauer stellt das GA1-Training das wöchentliche Grundgerüst der Trainingsumfänge dar.

Als Grundsatz gilt:

Belastungshäufigkeit kommt vor Belastungsumfang gefolgt von Belastungsintensität!