Konzeption plus Beratung, Planung und Umsetzung

 

Das Athlet Konzept plus ist darauf ausgerichtet, das Potenzial eines jeden Sportlers auszuschöpfen. Ziel ist es, die individuell maximale Leistungsoptimierung durch die Integration aller Aspekte der körperlichen Verfassung und Zielsetzung des Athleten/Klienten in Einklang zu bringen. Mit Hilfe von FMS-Testergebnissen kann jeder Sportler optimal auf sportartspezifische Belastungen vorbereitet werden. Zu einer umfassenden Betreuung des Athleten unter Berücksichtigung einer bevorstehenden Wettkampf-, Event- oder Saison-Vorbereitung (z.B. Trainingscamps) gehören gleichermaßen Prävention von Sportverletzungen und die Sportrehabilitation.

 

 Sportartspezifisches Krafttraining

In jede leistungsorientierte Sportart sollte auch ein zielgerichtetes Krafttraining integriert werden, um durch gezielte Muskelreize optimale Leistung zu erreichen. Das Erstellen individueller Trainingspläne für Muskelaufbauprozesse durch Intensitätstechniken und spezielle Trainingsmethoden soll einer Stagnation der Leistung des Athleten vorbeugen. Durch eine gezielte Periodisierung und Zyklisierung des Trainings ist eine Steigerung der Leistungsfähigkeit (z.B.  im Wettkampfsport auf einen Zeitpunkt genau) möglich. Durch geplante strategische Dekonditionierung sollen beanspruchte Strukturen wie Mikrotraumen ausheilen und trainingsinduzierte Anpassungsprozesse abgeschlossen werden. Der Körper wird somit wieder für neue Trainingsreize sensibilisiert. 

 

Sportartspezifisches Ausdauertraining

Die wichtigsten sportmedizinischen Messparameter sind die erbrachten physikalischen Leistungen in Watt oder km/h, die Herzfrequenz unter Belastung, Blutlaktatkonzentration, VO2max, Blutdruck und subjektives Belastungsempfinden, die in Beziehung zueinander gebracht werden. Die Leistungsdiagnostik im Ausdauersport wird insbesondere über drei individuelle Trainingsbereiche bestimmt: 1. die aerobe Schwelle (AS), 2. den aerob-anaeroben Übergangsbereich (AANÜ) und 3. die anaerobe Schwelle (ANS). Diese Instrumentarien werden zur individuellen Trainingssteuerung herangezogen. In der Trainingslehre wird hierbei unter vier Grundmethoden unterschieden: Dauermethode, Intervallmethode, Wiederholungsmethode und Wettkampfmethode. Die Auswahl der geeigneten Methoden hängt letztendlich vom Ziel des Athleten ab.

 

Leistungsdiagnostik

  • Walking Fitnesstest
  • Cooper-Test
  • Vita-Maxima-Test nach BAL (Bundesausschuss für Leistungssport)
  • Laktat-Test (nur mit schriftlicher Einverständniserklärung)

 

Ernährung im Sport

Eine hypokalorische Ernährung, also geringere Energiezufuhr, ist immer mit Muskelabbau verbunden. Hierbei sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass der Grundumsatz des Sportlers immer gedeckt ist. Muskelaufbauprozesse hingegen finden nur bei einer hyper-kalorischen, also höheren Energiezufuhr, statt. Eine Diät mit dem gleichzeitigen Ziel des Muskelaufbaues ist generell nicht möglich. Das sekundäre Ziel einer Diät ist somit immer Muskelerhaltung. Das Wechselspiel zwischen Muskelaufbau und Muskelerhaltung muss im Wettkampfsport in Zyklen systematisch geplant werden. Genauso kann man durch gezielte Energiezufuhr von Makronährstoffen anabole und katabole Prozesse der Zelle über Hormonausschüttung taktisch nutzen. Gleichermaßen spielt die prozentuale Zusammensetzung der Makronährstoffe eine wesentliche Rolle. Kombinierte Ernährung dient hier zur Steigerung der Leistung unter Nutzung verschiedener Energiequellen.

Gerade in Ausdauersportarten, die über einen längeren Zeitraum betrieben werden, sind eine ausreichende Ernährung sowie ein ausgewogener Mineralstoffhaushalt während des Trainings und Wettkampfs unerlässlich. Hier gilt der Grundsatz, dem Körper möglichst die Nährstoffe zuzuführen, die er gerade für die Energiegewinnung benötigt, ohne ihn zusätzlich durch Verdauungsprozesse zu belasten und somit möglichst lange die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Zusätzlich können angewandte Strategien wie Pre-Workout Meal, Fatloading, Carboloading als Konzept der Zuführung einer kohlenhydratreichen Ernährung vor einer großen Ausdauerbelastung, um möglichst alle Register im Training und Wettkampf ziehen zu können, berücksichtigt werden.